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Eine Gruppe von Frauen arbeitet zusammen

Wie du Inklusion und Diversität am Arbeitsplatz förderst

Aktualisiert:
22. Januar 2026
Employee Experience
5
min

Die Organisationskultur ist das, was dein Unternehmen und deine Belegschaft zusammenhält. Unabhängig davon, welche Art von Unternehmenskultur bei dir gewünscht ist, ist die Umsetzung inklusiver Ansätze von grundlegender Bedeutung. Aber was ist eine integrative Arbeitskultur? Warum ist sie wichtig und wie kannst du Inklusion und Diversität am Arbeitsplatz fördern?

Im Grunde ist jede einzelne Person auf jeder Ebene deiner Organisation für Inklusion verantwortlich. Der Aufbau eines vielfältigen Teams ist für ein offenes und inklusives Arbeitsumfeld unerlässlich. Trotzdem ist das nur ein Teilaspekt des Ganzen. Auch, wenn die Rekrutierung von Mitarbeitenden mit unterschiedlichem Hintergrund und von Minderheiten ein guter Anfang ist, ist dein Büro damit allein noch nicht fair gestaltet.

Was bedeutet es, eine inklusive und diverse Arbeitskultur zu fördern?

Eine inklusive Arbeitskultur setzt Vorgehens- und Verhaltensweisen voraus, die ein Gefühl der Zugehörigkeit und Chancengleichheit für alle Mitarbeitenden schaffen. Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung, Behinderung und all die anderen Beispiele für Vielfalt am Arbeitsplatz sind willkommen, werden respektiert und erhalten gleiche Chancen auf eine faire berufliche Entwicklung. Gelebte Inklusion und Diversität als Teil der Arbeitsplatzkultur ist einer der wichtigsten Unternehmenswerte. Daher solltest du von allen Mitarbeitenden in jeder Position erwarten, dass sie sich entsprechend verhalten.


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Gruppe verschiedener berufstätiger Frauen, die zusammenarbeitet
Eine Gruppe unterschiedlicher Kolleginnen im Büro

Warum der Aufbau eines inklusiven Arbeitsumfelds essentiell ist

Die Anwendung inklusiver Praktiken verbessert die Mitarbeitererfahrung

Erfolgreiche Angestellte lassen Unternehmen florieren. Unglückliche und unzufriedene Arbeitnehmende fühlen sich jedoch von ihrem Berufsleben abgekoppelt, was sich direkt auf ihre Leistung auswirkt. Die Mitarbeitererfahrung spielt also eine wichtige Rolle bei der Steigerung der Zufriedenheit und Produktivität der Mitarbeitenden. Und ein inklusiver Arbeitsplatz sorgt für eine bessere Mitarbeitererfahrung. Denn damit schaffst du ein Arbeitsumfeld, in dem sich Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund wohl und respektiert fühlen. 

Weniger Mitarbeiterfluktuation dank gelebter Diversität

Wenn du ein Zugehörigkeitsgefühl schaffst, jedem die gleichen Chancen ohne Diskriminierung gibst und diese Aspekte in den Vordergrund stellst, erfüllst du bereits eine Reihe wichtiger Mitarbeitererwartungen. Mehr denn je wollen Menschen einen Arbeitsplatz, der ihren persönlichen Werten entspricht. Für Millennials und Gen Z ist soziale Gerechtigkeit dabei ein entscheidendes Thema. Daher legen sie großen Wert auf Initiativen, um die Diversität im Unternehmen zu fördern. Aber auch die berufliche Entwicklung ist ein wesentlicher Aspekt. Als vielfältigste demographische Gruppe kannst du Talente der Gen Z nur halten, indem du allen Menschen unabhängig von ihrem Hintergrund die gleichen Chancen bietest. Sowohl Millennials als auch Personen aus der Gen Z zögern nicht, ihren Job zu kündigen, wenn ihre Erwartungen nicht erfüllt werden. Die Konzentration auf Diversität ist also auch ein guter Weg, um die Mitarbeiterfluktuation gering zu halten.

Eine diverse Arbeitskultur zieht Talente an

Mitarbeiterbindung und -gewinnung gehen Hand in Hand. Wahrscheinlich ist das, was deine Arbeitnehmenden an dein Unternehmen bindet, auch das, was sie ursprünglich zur Bewerbung verleitet hat. Die Unternehmenskultur ist ausschlaggebend für die Entscheidung, sich bei einem Unternehmen zu bewerben oder nicht. Die Förderung einer mitarbeiterorientierten und inklusiven Kultur verschafft dir einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt, um die besten Talente anzuziehen.

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Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion steigern Produktivität und Leistung

Wie in unserem Artikel über die Vorteile der Vielfalt am Arbeitsplatz hervorgehoben wurde, sind vielfältige Teams 19 % innovativer als andere. Das ist jedoch nur einer der Gründe, warum Diversität und Inklusion so wichtig sind. Ein weiterer Grund ist, dass sich aus Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund ein bunt gemischtes Team bildet. Damit deine Mitarbeitenden ihre Fähigkeiten ideal aufteilen, das Beste aus ihren Erfahrungen machen und das Wissen aller in vollem Umfang nutzen können, solltest du auf allen Ebenen deines Unternehmens Vielfalt fördern. 

Ein integratives Arbeitsumfeld stärkt deinen Ruf und dein Markenimage

Das Thema Diversität und Inklusion spielt nicht nur in deinen Büroräumen eine Rolle. Immer mehr Menschen machen sich Gedanken über soziale Ungerechtigkeit und die Generation Z ist in dieser Sache besonders aktiv. Initiativen zur Schaffung eines vielfältigeren, gerechteren und inklusiveren Arbeitsumfelds sind nicht nur bei der Bewerbung um eine Stelle wichtig, sondern auch in Form von Unterstützung des Unternehmens als Partner:in oder Kund:in. Heutzutage verbreitet sich der eigene Ruf schnell über soziale Medien und andere Online-Plattformen. Die Entwicklung einer echten Diversitätsstrategie ist deshalb zentral für die Aufrechterhaltung eines positiven und auf Menschen ausgerichteten Markenimages. 

Inklusion und Diversität am Arbeitsplatz sind das Fundament eines guten Managementstils

Ein integrativer Führungsstil hilft dir, die Erwartungen deiner Mitarbeitenden zu erfüllen. Menschen, die einer Minderheit angehören, wollen vertreten sein und die gleichen Chancen haben wie andere. Aber auch Arbeitnehmende, die keiner bestimmten Minderheit angehören, wünschen sich mehr soziale Gerechtigkeit und Fairness am Arbeitsplatz. Als Führungskraft ist es deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass deine Mitarbeitenden erfolgreich sind und ihre Ziele erreichen. Durch die Förderung von Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion kannst du von den oben genannten Aspekten profitieren und gleichzeitig einen großen Beitrag zum Erfolg eures Teams leisten.

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Frau im Rollstuhl arbeitet von zu Hause aus
Frau im Rollstuhl arbeitet aus dem Homeoffice

Best Practices für einen integrativen Arbeitsplatz

Gib all deinen Mitarbeitenden eine Stimme

Wie kannst du in der Praxis ein integratives Arbeitsumfeld schaffen? Allen Mitarbeitenden eine Stimme zu geben, ist die erste Verpflichtung, die du eingehen musst, um Diversität und Inklusion am Arbeitsplatz zu fördern. Niemand sollte außen vor gelassen werden und jeder sollte die Möglichkeit haben, seine Meinung zu äußern (ohne Angst vor einem Karriereknick zu haben). Auch bei der Entscheidungsfindung sollten Menschen mit allen Hintergründen berücksichtigt und Umfragen durchgeführt werden, um allen Teammitgliedern die Möglichkeit zu geben, ihre Meinung zu teilen.

Achte auf eine inklusive Sprache am Arbeitsplatz

Die Förderung eines inklusiven, diversen Vokabulars am Arbeitsplatz trägt dazu bei, diskriminierende Vorurteile und Ausdrücke zu vermeiden. Dein Ziel sollte sein, mit der unternehmenstypischen Sprache alle einzubeziehen. Anstatt dein Team mit Sprüchen wie „Alle Mann mit anpacken!“ zu motivieren, könntet ihr sagen: „Okay, Leute, packen wir's an!“. Oder du verwendest den Begriff „Elternzeit“ anstelle von „Mutterschafts-/Vaterschaftsurlaub“. Versuche dich, in deiner mündlichen und schriftlichen Kommunikation (Stellenbeschreibungen, interne Mailings, Slack, Beiträge in den sozialen Medien usw.) so inklusiv wie möglich auszudrücken. 

Gestalte einen inklusiven Arbeitsplatz

Stell dir vor, wie sich Arbeitnehmende mit Behinderung fühlen würden, wenn sie keinen Zugang zu Geräten hätten, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Sehr oft achten Unternehmen bereits auf Diversität, haben aber in Bezug auf Gleichstellung und Inklusion noch jede Menge Verbesserungspotenzial. Bei der Schaffung einer inklusiven Arbeitskultur geht es nicht nur um das Verhalten, sondern auch darum, wie inklusiv dein Büro gestaltet ist. Versetz dich dazu in die Lage deiner Teammitglieder. So kannst du feststellen, ob die physische Arbeitsumgebung inklusiv gestaltet ist oder nicht und entsprechende Änderungen vornehmen. 

Ergänze den Unternehmenskalender um Feiertage aller Religionen 

Die Aufnahme von Feiertagen aller Religionen (oder der für deine Mitarbeitenden relevanten Feiertage) in euren Unternehmenskalender ist eine weitere gute Möglichkeit, die Vielfalt und Offenheit am Arbeitsplatz zu fördern. Dadurch können alle Mitarbeitenden unabhängig von ihrem religiösen Hintergrund die für sie wichtigen Tage feiern. So können muslimische Teammitglieder beispielsweise einen Tag freinehmen, um Eid al-Fitr oder Eid al-Adha zu feiern. Jüdische Mitarbeitende könnten sich wiederum für Rosch Haschana und Jom Kippur freinehmen wollen. Wenn ihr die Feiertage nicht auf die Hauptreligion eures Landes beschränkt, sondern auch andere Glaubensrichtungen feiert, zeigt das euren Mitarbeitenden, dass der Glaube aller respektiert und berücksichtigt wird.

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Frau schreibt in einem Notizbuch

Sorge mit Diversity-Schulungen für Bewusstsein

Diversity-Schulungen helfen deiner Belegschaft, den Sinn von Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion zu verstehen und zu einem Teil der Arbeitsplatzkultur zu machen. Ziel dieser Art von Schulung ist es auch, sicherzustellen, dass entsprechende Initiativen auf allen Ebenen deines Unternehmens angewandt werden. Workshops liefern ebenfalls konkrete Ideen und ermutigen alle, ihre Meinung zu diesem Thema zu äußern. Mitarbeitende können ihre Unterschiede diskutieren, mehr über die Gefühle anderer erfahren und Lösungen finden, um ihr Arbeitsumfeld inklusiv zu gestalten.

Fördere mit deskbird eine integrative Arbeitskultur

Der Team-Wochenplan in deskbird

Mit deskbird machst du den Zugang zum Büro für alle fair und vorhersehbar – nicht nur für die Leute, die am häufigsten da sind. Wie das funktioniert? Über ein zentrales System für die Buchung von Schreibtischen und Räumen und hybride Arbeitsrichtlinien (Regeln, Genehmigungen, Reporting), mit denen du allen Teams und Einzelpersonen konsequente Flexibilität bietest.

So verbesserst du auch die Transparenz und deine Feedback-Prozesse: Teams können sehen, wer im Büro ist und die Zusammenarbeit so besser koordinieren, während Workplace Analytics und qualitative Inputs (wie Umfragen) dabei helfen, Reibungen oder Ungleichheiten zu erkennen und das Umfeld auf Grundlage der tatsächlichen Nutzung und Bedürfnisse zu optimieren. Dieser Ansatz nach dem Motto „Daten plus Klarheit“ sorgt für einen aussagekräftigen Überblick über die tatsächliche Anwesenheit und hilft Führungskräften dabei, Richtlinien und Räume zu gestalten, die sowohl für Remote-Teams als auch Mitarbeitende vor Ort funktionieren. So sorgst du für eine bessere Mitarbeitererfahrung für alle.

Bitte um konstruktives Feedback zur Förderung eines inklusiven Arbeitsumfelds

Unsere letzte Empfehlung zur Förderung einer integrativen Arbeitskultur ist eine der wichtigsten. Frag unbedingt deine Mitarbeitenden, wie du ihr Arbeitsumfeld inklusiver gestalten kannst. Niemand kann dir besser sagen, was bei diesem Thema verbessert werden könnte. Du kannst dein Team entweder in einem persönlichen Gespräch befragen oder eine anonyme Umfrage verschicken. 

Wie förderst du also eine inklusive und diverse Arbeitskultur in deinem Unternehmen? Wir hoffen, dass dieser Artikel dir hilft, dieses wichtige Thema besser zu verstehen, und dir ein paar nützliche Ideen liefert, wie du ein inklusives Arbeitsumfeld für alle deine Mitarbeitenden schaffen kannst. Flexible Arbeitsregelungen fördern diverse Arbeitsplätze, denn dadurch gibst du jeder Person die Möglichkeit, sich einen individuellen Plan zusammenzustellen. Zum Beispiel eröffnet die Möglichkeit zur Telearbeit neue Chancen für Menschen mit Behinderungen und hilft Eltern, Familie und Beruf besser zu vereinbaren.

Wie du Inklusion und Diversität am Arbeitsplatz förderst

Paulyne Sombret

Paulyne ist eine angesehene Expertin für hybrides Arbeiten und bekannt für ihre Texte über Nachhaltigkeit im hybriden Büro, flexible Arbeitsmodelle und Employee Experience. Mit einem starken Hintergrund in den Bereichen Content und SEO geht sie in ihrer Arbeit spannenden Trends und neuen Entwicklungen in der Arbeitswelt auf den Grund.

Häufig gestellte Fragen

Workplace Management Tools wie deskbird unterstützen Inklusion und Diversität, indem sie allen den gleichen Zugang zu Arbeitsplätzen und Ressourcen verschaffen: Jede Person kann unabhängig von ihrer Anwesenheit im Büro über dasselbe System Schreibtische, Meetingräume und Parkplätze buchen. Mit verschiedenen Filter- und Zugriffsoptionen können Beschäftigte mit besonderen Bedürfnissen (z. B. ergonomische Schreibtische, ruhigere Zonen) geeignete Arbeitsplätze finden.

Die vier Säulen der Inklusion sind Diversität, Gleichstellung, Inklusion und Zugehörigkeit. Diversität sorgt dafür, dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen vertreten sind. Gleichstellung gewährleistet einen fairen Zugang zu Möglichkeiten. Inklusion stellt sicher, dass auch die Stimme von Behinderten gehört und geschätzt wird. Zugehörigkeit fördert Verbindung und Vertrauen aller und sorgt dafür, dass sich die Mitarbeitenden respektiert, unterstützt und aktiv in deine Unternehmenskultur eingebunden fühlen.

Teilhabe entsteht durch das Angebot verschiedener Veranstaltungsformate, die unterschiedliche Persönlichkeiten, Zeitpläne und Interessen berücksichtigen. Mit einer Mischung aus aktiven, entspannten, persönlichen und virtuellen Optionen sorgst du dafür, dass jede Person die Möglichkeit zur Teilnahme bekommt. Wenn du vor der Planung das Feedback deiner Mitarbeitenden einholst, kannst du die Veranstaltungen auf die tatsächlichen Präferenzen abstimmen.

Vielfalt ist wichtig, denn sie fördert Innovation, Zusammenarbeit und Leistung. Teams mit unterschiedlichen Hintergründen bringen breitere Perspektiven ein, was zu einer besseren Problemlösung und mehr Kreativität führt. Außerdem steigert Diversität die Mitarbeiterzufriedenheit, verbessert den Ruf des Unternehmens und erhöht die Rentabilität. Untersuchungen zeigen, dass die Unternehmen mit der größten Vielfalt bis zu 48 % mehr Gewinn machen als die mit der geringsten Vielfalt.

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