
Kostensparende Ideen für Unternehmen: praktische Strategien, die funktionieren
Viele Unternehmen zahlen für Softwarelizenzen, die sie gar nicht nutzen, und Büroräume stehen oft einen Großteil der Woche leer. Diese Muster zeigen sich branchenübergreifend, wenn Unternehmen damit beginnen, die tatsächliche Nutzung ihrer Ressourcen mit Workplace Analytics zu messen, statt nur auf die Finanzen zu schauen. Die effektivsten Ideen zur Kosteneinsparung erfordern keine Kürzung von Leistungen oder Personalabbau. Sie konzentrieren sich darauf, Verschwendung bei Büroräumen, Technologie und Prozessen zu beseitigen und gleichzeitig Daten zu nutzen, um fundiertere Entscheidungen darüber zu treffen, was du tatsächlich benötigst. Dieser Leitfaden behandelt praktische Strategien in den Bereichen Arbeitsplatzoptimierung, Technologieeffizienz, Personalmanagement und Finanzhygiene, die Kosten senken und gleichzeitig die Arbeitsabläufe in deinem Unternehmen verbessern.
Kurz zusammengefasst
Wirksame Ideen zur Kosteneinsparung für Unternehmen decken vier Schlüsselbereiche ab: Arbeitsplatzoptimierung, Technologieeffizienz, Personalstrategie und Finanzmanagement. Die größten Einsparungen lassen sich erzielen, indem man Ineffizienzen beseitigt, anstatt bei den Leistungen zu sparen. Ungenutzte Büroflächen, überflüssige Softwarelizenzen und manuelle Prozesse, die den Mitarbeitenden Zeit rauben, sind die Bereiche, in denen die meisten Unternehmen Einsparpotenziale finden. Für mittelständische und große Unternehmen bieten Daten zu hybridem Arbeiten und zur Raumnutzung die größten Chancen. Unternehmen erzielen in der Regel eine Senkung der Immobilienkosten um 20 bis 30 %, wenn sie ihre Flächen auf der Grundlage der tatsächlichen Nutzungsmuster richtig dimensionieren.
Kosteneinsparungen vs. Kostensenkungen in Unternehmen
Kosteneinsparung ist etwas anderes als Kostensenkung. Kostensenkung bedeutet in der Regel, Ausgaben pauschal zu reduzieren, oft als Reaktion auf bestimmte Ereignisse. Kosteneinsparung ist eine strategische Disziplin. Sie konzentriert sich darauf, Verschwendung zu beseitigen und die Effizienz zu steigern, ohne den Wert zu mindern, den du deinen Mitarbeitenden und Kunden bietest.
Moderne Kosteneinsparungsmaßnahmen konzentrieren sich auf:
- Vermeidung unnötiger Ausgaben: Ermittlung und Beseitigung von Kosten, die nicht zum Geschäftsergebnis beitragen (ungenutzte Softwarelizenzen, nicht ausgelastete Büroflächen, manuelle Prozesse, die automatisiert werden könnten)
- Effizienzsteigerungen: Mehr Wert aus vorhandenen Ressourcen schöpfen – durch Automatisierung, bessere Tools und intelligentere Arbeitsabläufe
- Datengestützte Entscheidungen: Anhand von Nutzungsdaten fundierte Entscheidungen zu Räumlichkeiten, Technik und Personal treffen, statt zu raten
Unternehmen suchen nach Strategien zur Kosteneinsparung, weil sie unter Budgetdruck seitens der Führung stehen, ihre Ausgaben rechtfertigen müssen und unsicher sind, welche Maßnahmen tatsächlich funktionieren. Die gute Nachricht: Eine solide Strategie zur Kostensenkung verbessert die Betriebsabläufe und senkt gleichzeitig die Ausgaben. Du musst dich nicht zwischen Kosteneinsparungen und Qualität entscheiden.
Ideen zum Sparen am Arbeitsplatz und im Büro

Büroflächen gehören in der Regel zu den größten Posten im Budget eines Unternehmens. Hier liegen für viele Unternehmen auch die größten Einsparpotenziale. Unternehmen, die ihren Immobilienbestand auf der Grundlage tatsächlicher Daten zur Flächenauslastung optimieren , können ihre Immobilienkosten um 20 bis 30 % senken.
Die wichtigsten Strategien zur Kostenoptimierung am Arbeitsplatz:
- Passe die Größe deines Büros anhand von Nutzungsdaten an (potenzielle Einsparungen: 20–30 % der Raumkosten)
- Führe Desk Sharing ein, um ungenutzte Kapazitäten zu reduzieren
- Senke die Energie- und Betriebskosten durch nachhaltige Maßnahmen
- Gestalte deine Büroeinrichtung so, dass sie besser zu den tatsächlichen Arbeitsabläufen passt
Erfahre mehr über Strategien zur Kostenoptimierung, die messbare Ergebnisse liefern.
Passe die Größe deines Büros anhand von Nutzungsdaten an
Wenn du deinen Mitarbeitenden flexible Arbeitsmodelle ermöglichst, kannst du wahrscheinlich deine Büroflächen verkleinern. Der Schlüssel liegt darin, Entscheidungen auf der Grundlage von Daten zu treffen, nicht von Vermutungen.
Schau dir deine Workplace Analytics an, um zu verstehen, wie deine Büroräume tatsächlich genutzt werden. Achte auf Muster: An welchen Tagen ist die Auslastung am höchsten? Welche Bereiche stehen leer? Wie sieht deine Spitzenauslastung im Vergleich zur durchschnittlichen Auslastung aus?
Falls du noch kein Tool für diese Informationen hast, schau dir deskbird an. Die Desk-Booking-App enthält wichtige Funktionen wie Büroanalysen. Wenn die Auslastung dauerhaft unter 60–70 % liegt, ist das ein Zeichen dafür, dass du prüfen solltest, ob du wirklich all deine derzeitigen Flächen benötigst.
Nutze den Büroflächenrechner in deskbird, um abzuschätzen, wie viel du basierend auf den Nutzungsmustern einsparen könntest.
Führe Desk Sharing ein, um ungenutzte Kapazitäten zu reduzieren
Das Desk Sharing (auch Teilen von Schreibtischen oder „Hot Desking“ genannt) ist eine der effektivsten Methoden, um Platzverschwendung in einem hybriden Büro zu reduzieren. Wenn Mitarbeitende nicht jeden Tag ins Büro kommen, bedeutet die Zuweisung fester Schreibtische, dass man für Kapazitäten bezahlt, die ungenutzt bleiben.
Die Rechnung ist ganz einfach. Wenn dein Team im Durchschnitt 2–3 Tage pro Woche von zu Hause aus arbeitet, benötigst du zu jedem Zeitpunkt möglicherweise nur Schreibtische für 50–60 % deiner Belegschaft. Das bedeutet erhebliche Einsparungen bei Immobilien, Möbeln und Nebenkosten.
No-Shows verschärfen das Problem. Wenn Mitarbeitende Arbeitsplätze buchen, aber nicht erscheinen, planst du auf der Grundlage einer Scheinnachfrage. Mit deskbird kannst du automatische Check-in-Erinnerungen aktivieren und Phantombuchungen reduzieren – damit spiegeln deine Daten den tatsächlichen Bedarf wider.
Energie- und Betriebskosten senken
Nachhaltiges Handeln spart oft Geld. Die 3-R-Methode (Reduzieren, Wiederverwenden, Recyceln) lässt sich direkt auf Bürokosten anwenden. Anstatt Geräte zu ersetzen, die nicht mehr funktionieren, versuche zunächst, sie zu reparieren. Entscheide dich bei einer Erweiterung für gebrauchte Möbel.
Die Energiekosten summieren sich schnell. Mögliche Abhilfe:
- Umstieg auf Energiesparlampen
- Überdenke die Gestaltung deines hybriden Büros für mehr Tageslicht
- Installation von Smart-Building-Technologie wie Beleuchtungssensoren
- Den Einsatz der Klimaanlage im Sommer steuern und die Raumtemperatur im Winter senken
Diese Maßnahmen verringern deinen CO₂-Fußabdruck und senken gleichzeitig die Betriebskosten. Weitere Anregungen findest du in unserem Leitfaden zur Nachhaltigkeit im Büro, in den „21 Nachhaltigkeitsideen für Unternehmen“ und bei den monatlichen „Grünen Herausforderungen für das Büro“.

Ideen zur Kosteneinsparung durch Technologie
Technologie sollte dir Geld sparen, statt es zu verschlingen. Dennoch zahlen viele Unternehmen für Software, die niemand nutzt, unterhalten redundante Tools, die dasselbe leisten, und verschwenden Zeit mit manuellen Prozessen, die längst automatisiert werden könnten. Das alles lässt sich beheben – ohne dabei die Produktivität zu verringern.
Typische Bereiche für Technologieverschwendung, die du prüfen solltest:
- Ungenutzte Lizenzen: Lizenzen, die gekauft, aber nie aktiviert wurden oder nach dem Ausscheiden von Mitarbeitenden nicht mehr genutzt werden
- Überflüssige Tools: Mehrere Apps, die dasselbe Problem in verschiedenen Teams lösen
- Manuelle Prozesse: Aufgaben, die Stunden in Anspruch nehmen, aber in wenigen Minuten automatisiert werden könnten
- Shadow-IT: Nicht genehmigte Tools, die Mitarbeitende eigenständig einsetzen und die Sicherheitsrisiken sowie doppelte Kosten verursachen
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Nicht genutzte Softwarelizenzen prüfen und entfernen
Ungenutzte Lizenzen sind eine der einfachsten Möglichkeiten, Kosten einzusparen. Die meisten Unternehmen stellen fest, dass 20 bis 30 % ihrer SaaS-Ausgaben für Lizenzen anfallen, die gar nicht genutzt werden.
Beginne damit, alle aktiven Abonnements zu überprüfen und sie mit den tatsächlichen Benutzeranmeldungen abzugleichen. Viele Tools bieten Nutzungsberichte an, aus denen hervorgeht, wer aktiv ist und wer sich seit Monaten nicht mehr angemeldet hat.
Lege einen vierteljährlichen Überprüfungsrhythmus fest, vor allem vor den Verlängerungsterminen. Automatische Verlängerungen überraschen viele Unternehmen und binden sie für ein weiteres Jahr an Kapazitäten, die sie gar nicht benötigen. Setze Erinnerungen 60 bis 90 Tage vor dem Kündigungstermin und überprüfe die Auslastung, bevor du entscheidest, ob du verlängerst, auf ein niedrigeres Paket umsteigst oder kündigst.
Manuelle Prozesse automatisieren
Zeit ist Geld. Anstatt deinen Mitarbeitenden repetitive Aufgaben zu übertragen, solltest du diese automatisieren. Durch die Einführung automatisierter Systeme gewinnen Mitarbeitende mehr Zeit für strategische, wertschöpfende Tätigkeiten – und das Unternehmen senkt die Betriebskosten.
Wichtige Bereiche, in denen Automatisierung schnelle Erfolge bringt:
- Ausgabenverfolgung und -abrechnung: Automatisiertes Ausgabenmanagement reduziert die manuelle Dateneingabe und beschleunigt die Erstattung
- Planung und Koordination: Tools für die Terminplanung, die Raum- und Arbeitsplatzreservierung
- Berichte und Dashboards: Automatische Datenabrufe statt manueller Aktualisierungen in Tabellenkalkulationen
Die Automatisierung von Prozessen verringert zudem Frustrationen und das Risiko von Burnout oder „Quiet Quitting" bei den Mitarbeitenden. Wenn KI am Arbeitsplatz und Automatisierungstools repetitive Aufgaben übernehmen, können sich Mitarbeitende auf sinnvollere Tätigkeiten konzentrieren.
Tools zusammenführen und Shadow-IT reduzieren
Ein Wildwuchs an Tools verursacht versteckte Kosten. Wenn verschiedene Teams unterschiedliche Lösungen für ähnliche Probleme einsetzen, musst du am Ende mehrere Anbieter bezahlen, zahlreiche Integrationen verwalten und Mitarbeitende in verschiedenen Systemen schulen.
„Shadow-IT", bei der Mitarbeitende nicht genehmigte Tools einsetzen, verschärft das Problem. Abgesehen von den direkten Kosten verursachen diese Tools Sicherheitsrisiken und Datenschutzlücken, die zu noch höheren Kosten führen können.
Die Konsolidierung auf weniger, aber besser integrierte Tools senkt Lizenzkosten, Wartungsaufwand und Schulungszeit. Halte Ausschau nach Plattformen, die mehrere Use Cases abdecken, statt nach Einzellösungen für jede Anwendung. Bevorzuge Tools mit nativen Integrationen (SSO, SCIM), die den IT-Aufwand reduzieren.
Weitere Informationen zum effektiven Umgang mit Technologie am Arbeitsplatz, einschließlich des Managements von Cyberrisiken, findest du in unseren speziellen Leitfäden.
Ziehe eine BYOD-Regelung in Betracht
Haben deine Teammitglieder im Büro PCs und arbeiten zu Hause mit ihren Laptops? Die Einführung einer BYOD-Regelung (Bring Your Own Device) ist in der Arbeitswelt mittlerweile weit verbreitet. Dabei nutzen Mitarbeitende ihre eigenen Geräte für die Arbeit, was die Hardware-Anschaffungskosten deutlich senkt. Statt für jeden Mitarbeitenden sowohl einen Büro-PC als auch ein Laptop zu kaufen, reicht ein Gerät für beide Szenarien.
Das verringert die Auswirkungen von Technikhardware auf die Umwelt (weniger gekaufte Computer = weniger abgebaute Rohstoffe) und senkt gleichzeitig die Kosten des Unternehmens. Um BYOD-Regelungen sicher umzusetzen, solltest du in Mobile-Device-Management-Software (MDM) investieren, die Unternehmensdaten schützt, ohne die persönlichen Geräte der Mitarbeitenden zu kontrollieren.

Ideen zur Kosteneinsparung bei Personal und Arbeitskräften
Personalkosten sind oft der größte Kostenfaktor. Das Ziel ist nicht, Personal abzubauen. Intelligente Personalstrategien senken die Kosten und verbessern gleichzeitig die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung. Eine hohe Fluktuation ist teuer: Die Rekrutierung und Einarbeitung neuer Mitarbeitender kosten je nach Position 50 bis 200 % des Jahresgehalts.
Setz auf hybrides Arbeiten, um die Gemeinkosten zu senken
Die Umstellung auf ein hybrides Arbeitsmodell hilft Unternehmen, Kosten in verschiedenen Bereichen zu senken. Außerdem erfüllt es die Erwartungen der Mitarbeitenden, steigert die Produktivität und verbessert die Work-Life-Balance.
Hybrides Arbeiten verringert:
- Immobilienkosten: Weniger Platzbedarf, wenn nicht jeden Tag alle da sind
- Nebenkosten: Geringerer Energieverbrauch bei weniger Personal vor Ort
- Personalbezogene Aufwendungen: Fahrtkostenzuschüsse, betriebseigene Einrichtungen
Auch indirekte positive Effekte spielen eine Rolle. Eine höhere Mitarbeitendenzufriedenheit und eine geringere Fluktuation senken die Kosten für Personalgewinnung und Einarbeitung erheblich. Hybrides Arbeiten trägt nachweislich dazu bei, Talente zu halten – ein oft unterschätzter Kostenfaktor.
Investiere in die Weiterentwicklung deiner Mitarbeitenden, um die Fluktuation zu senken
Wenn du derzeit nicht unter finanziellem Druck stehst, ist es eine lohnende langfristige Investition, deinen Teammitgliedern Möglichkeiten zur Weiterentwicklung anzubieten. Ja, auch wenn das bedeutet, Geld auszugeben, das du ursprünglich nicht eingeplant hattest.
Die Weiter- und Umschulung deiner Mitarbeitenden spart langfristig Kosten, da dadurch der Bedarf an externen Neueinstellungen sinkt. Viele Unternehmen schließen so interne Kompetenzlücken schneller und kostengünstiger, als es über externe Personalgewinnung möglich wäre.
Wenn dieser Ansatz richtig umgesetzt wird, profitieren sowohl das Unternehmen als auch Mitarbeitende davon. Er entspricht dem Wunsch der Millennials und der Generation Z nach mehr Möglichkeiten, neue Fähigkeiten zu erlernen. Gleichzeitig hilft er Unternehmen, Ausgaben zu senken und Qualifikationslücken zu schließen, ohne dass Kosten für externe Personalbeschaffung anfallen.
Setze Freiberufler und Dienstleister strategisch ein
Anstatt jedes Mal, wenn eine arbeitsintensivere Phase ansteht, neue Mitarbeitende einzustellen, solltest du in Erwägung ziehen, mit Freiberuflern zusammenzuarbeiten. Kurzfristige Verträge bieten Flexibilität und helfen dir, Fixkosten zu vermeiden.
Oft sind Freiberufler sehr engagiert und liefern qualitativ hochwertige Arbeit, weil sie sich ihre Kunden aussuchen können. Wenn sie das Projekt annehmen, gefallen ihnen deine Produkte oder Dienstleistungen und sie möchten dir dabei helfen, zu wachsen. Das ist die perfekte Lösung, um Geld zu sparen und gleichzeitig bei kurzen Projekten mit hochqualifizierten Fachleuten zusammenzuarbeiten.

Reduziere Geschäftsreisen durch virtuelle Alternativen
Die persönliche Teilnahme an Geschäftsveranstaltungen und Besprechungen beansprucht einen erheblichen Teil des Budgets jedes Unternehmens, wenn dafür Reisen erforderlich sind. Um die Reisekosten zu senken, solltest du prüfen, ob Unternehmensveranstaltungen online abgehalten werden können.
Falls eine persönliche Anwesenheit erforderlich ist, prüfe, ob Veranstaltungen näher an deinem Firmensitz stattfinden können. Bei Reisen innerhalb der Region ist es oft günstiger, Fahrgemeinschaften zu bilden oder die Bahn statt des Flugzeugs zu nehmen, und es senkt den CO₂-Ausstoß.
Ideen zur Kosteneinsparung im Finanzmanagement
Eine gute Finanzhygiene beugt Verschwendung vor, bevor sie entsteht. Regelmäßige Überprüfungen, klare Verantwortlichkeiten und eine zentrale Nachverfolgung helfen dir, unnötige Ausgaben frühzeitig zu erkennen.
Lieferantenverträge prüfen und neu verhandeln
Lieferantenverträge verlängern sich oft automatisch zu Konditionen, die weder den Marktpreisen noch deinem tatsächlichen Verbrauch entsprechen. Plane Vertragsüberprüfungen 60 bis 90 Tage vor dem Verlängerungstermin ein, damit du genügend Zeit hast, zu verhandeln oder den Anbieter zu wechseln.
Strategien, die funktionieren:
- Lieferanten bündeln: Bei bevorzugten Lieferantenbeziehungen gibt es oft Mengenrabatte
- Achte auf automatische Vertragsverlängerungen: Lass Verträge nicht automatisch verlängern, ohne die Bedingungen zu prüfen
- Preisvergleich: Informiere dich vor den Verhandlungen über die Preise der Konkurrenz
- Verträge richtig dimensionieren: Passe die Vertragskapazität an den tatsächlichen Verbrauch an, nicht an ein prognostiziertes Wachstum, das vielleicht nie passiert
Abteilungsbudgets umsetzen
Deine IT-Mitarbeitenden haben nicht genau dieselben Bedürfnisse wie dein Vertriebsteam. Jeder Bereich deines Unternehmens hat spezifische Anforderungen. Wenn du dies berücksichtigst und für jede Abteilung ein individuelles Budget festlegst, kannst du die Ausgaben gezielter steuern und Verschwendung reduzieren.
Manche Aufgaben lassen sich zum Beispiel kaum von zu Hause aus erledigen, während andere remote erledigt werden können. Die Büroflächen für das Team, das hauptsächlich von zu Hause aus arbeitet, zu verkleinern, ist eine tolle Möglichkeit, Kosten zu sparen. Bei den Abteilungen, die fast täglich vor Ort sein müssen, geht das allerdings nicht.
Teile deinen Finanzplan nach Abteilungen auf. Finde heraus, was jedes Team nutzt, benötigt und erwartet. Erstelle dann für jede Abteilung eine entsprechende Budgetstrategie. Durch die Verantwortlichkeit auf Abteilungsebene lässt sich leichter erkennen, wo Verschwendung entsteht und wer dafür zuständig ist, diese zu beheben.
Behalte deine Ausgaben und Abonnements regelmäßig im Blick
Überprüfe regelmäßig, wie viel du für Versicherungen, Strom, Internet, Wartung und Software-Abonnements ausgibst. Entsprechen die Angebote deiner Anbieter noch deinen aktuellen Bedürfnissen? Findest du bessere und günstigere Lösungen?
Im Durchschnitt verwalten Unternehmen mittlerweile 275 SaaS-Anwendungen, wobei die durchschnittlichen SaaS-Ausgaben pro Mitarbeitendem bis 2025 auf 4.830 US-Dollar gestiegen sind. Das Potenzial für Einsparungen durch ungenutzte oder redundante Lizenzen ist erheblich. Eine weitere Möglichkeit, Kosten zu senken, besteht darin, bei ungewisser Nutzung lieber nutzungsabhängige Preismodelle zu wählen als Jahresverträge.
Eine zentrale Nachverfolgung ist hilfreich. Wenn Abonnements auf die Kreditkarten verschiedener Abteilungen verteilt sind, hat niemand den Überblick über die Gesamtausgaben. Durch die Zentralisierung der Abonnementverwaltung lassen sich Doppelungen leichter erkennen und bessere Konditionen aushandeln.
Wie man Kosteneinsparungsmaßnahmen effektiv umsetzt
Kosteneinsparungsmöglichkeiten zu identifizieren, ist nur die halbe Miete. Erst die Umsetzung entscheidet darüber, ob die Einsparungen tatsächlich realisiert werden. Viele Kosteninitiativen scheitern nicht am Konzept, sondern an der Umsetzung – weil der Wandel schlecht kommuniziert wird, die Mitarbeitenden nicht einbezogen werden oder die Fortschritte nicht konsequent verfolgt werden.
Änderungen transparent kommunizieren
Kosteneinsparungsmaßnahmen können Ängste auslösen, wenn Mitarbeitende die Gründe dafür nicht verstehen. Eine transparente Kommunikation schafft Vertrauen und bringt oft zusätzliche Vorteile: Mitarbeitende, die den Kontext kennen, machen häufig selbst auf Verschwendung aufmerksam.
Bewährte Vorgehensweisen bei der Kommunikation von Änderungen rund um Kosten:
- Erkläre das Warum: Verknüpfe Kosteneinsparungen mit den Unternehmenszielen, nicht nur mit dem Budgetdruck
- Beziehe Mitarbeitende mit ein: Frage sie, wo es Verschwendung gibt, bevor du Entscheidungen bekannt gibst
- Vermeide eine strafende Herangehensweise: Konzentriere dich darauf, Verschwendung zu beseitigen, statt Stellen abzubauen
- Ergebnisse teilen: Wenn Einsparungen erzielt werden, kommuniziere die Erfolge
Nutze Daten, um Chancen mit großem Potenzial zu priorisieren
Nicht alle Möglichkeiten zur Kosteneinsparung sind gleich effektiv. Manche bringen erhebliche Einsparungen bei minimalen Beeinträchtigungen. Andere erfordern große Veränderungen für nur bescheidene Erträge. Auslastungsdaten helfen dir dabei, Prioritäten zu setzen.
Fang mit den größten Posten an: Immobilien, Technologie und Personalkosten. Achte in jeder Kategorie auf eindeutige Anzeichen für Verschwendung: niedrige Auslastung, ungenutzte Lizenzen, hohe Fluktuation in bestimmten Teams.
Triff Entscheidungen auf der Grundlage von Fakten statt von Vermutungen. Wenn du der Geschäftsleitung zeigen kannst, dass durchschnittlich 40 % der Schreibtische unbesetzt sind, ist die Notwendigkeit einer Personaloptimierung unbestreitbar.

Wie deskbird Unternehmen dabei hilft, Kosten zu senken
deskbird ist eine hybride Plattform für das Arbeitsplatzmanagement, die Unternehmen dabei hilft, ihre Flächenkosten zu senken und gleichzeitig die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. Die Plattform liefert die Daten und Tools, die du brauchst, um fundierte Entscheidungen zur Flächennutzung zu treffen.
So unterstützt deskbird deine Strategie zur Kostensenkung:
- Büroanalysen: Schau dir genau an, wie deine Räumlichkeiten genutzt werden, einschließlich Spitzenzeiten, ungenutzter Bereiche und Muster bei No-Shows. Triff fundierte Entscheidungen zur optimalen Raumaufteilung auf der Grundlage realer Daten, nicht von Vermutungen.
- Desk Sharing: Ermögliche Desk Sharing, um die Anzahl der benötigten Schreibtische zu reduzieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass immer genügend Plätze für alle vor Ort anwesenden Mitarbeitenden vorhanden sind.
- Workforce Management: Hilf den Teams dabei, die Arbeitstage im Büro zu koordinieren, damit ihr die Räumlichkeiten an den tatsächlichen Anwesenheitstagen effizienter nutzt.
Unternehmen, die deskbird nutzen, senken ihre Raumkosten um 20 bis 30 %. ILF Austria stand beispielsweise vor der Herausforderung, dass die Mitarbeitenden zu unterschiedlichen Zeiten ins Büro kamen – mit deskbird konnten sie ihre Flächennutzung deutlich optimieren.
Es gibt keine Diskussionen mehr, und nach all den Analysen ist uns auch klar geworden, dass wir tatsächlich genug Platz haben. Wir könnten sogar weiter wachsen und Schreibtische würden wahrscheinlich trotzdem nicht knapp werden. Diese Aussage konnten wir aber erst treffen, nachdem wir mit deskbird die Schreibtischbelegung genau verfolgt und alles im Detail ausgewertet haben.
Josef P. Mayr, Geschäftsführer, ILF Consulting Engineers Austria
Häufig gestellte Fragen
Wie kann ein Unternehmen Kosten sparen, ohne die Arbeitsmoral der Mitarbeitenden zu beeinträchtigen?
Was ist der Unterschied zwischen Kosteneinsparung und Kostensenkung?
Wie finde ich ungenutzte Softwarelizenzen in meinem Unternehmen?
Wo liegen die größten Einsparpotenziale für Hybridunternehmen?
Wie begründe ich kostensparende Investitionen gegenüber der Geschäftsleitung?
Was ist die 50/30/20-Regel für die Unternehmensbudgetierung?
Wie oft sollten Unternehmen ihre Kostenstruktur überprüfen?
Kann Hybridarbeit tatsächlich die Kosten eines Unternehmens senken?

Finde heraus, wie viel Bürofläche du einsparen könntest
- Unternehmen, die ihre Flächen anhand von Auslastungsdaten optimieren, senken ihre Raumkosten um 20 bis 30 %.
- Vereinbare eine Demo, um deine tatsächlichen Nutzungsmuster zu sehen und herauszufinden, wo sich Verschwendung versteckt.
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